Bei einer Familienfeier kündigt ein Kind an, es habe die Mutter gesehen. Jens soll die Frau vergessen, die Runde lenkt zum Kuchen, doch parallel wird klar: Suna ist von der Villa ausgeschlossen, der Butler verwaltet alles, sie habe keine Chance und müsse sich einen Nebenjob suchen. Verunsichert schlägt jemand vor, ihren Mann zu rufen. Dora gibt Suna etwas Geld, nicht genug für die Behandlung, aber nützlich. Suna verlässt die Szene. Am Ende ist sie plötzlich nicht erreichbar; die Anwesenden fragen: "Ist etwas passiert?"
Suna opfert alles, um ihren Ehemann und ihren Sohn zu retten, als beide gleichzeitig an angeblicher Leberzirrhose erkranken. Mit fremder Hoffnung und eigenen Ersparnissen zerrinnt ihr Leben. Bei einem Nebenjob entdeckt sie zufällig die Wahrheit: Die Diagnose ist erfunden. Ihr Mann ist kein armer Hausmann, sondern der berüchtigte Chef der Guhl-Gruppe. Die Krankheit entpuppt sich als kalt kalkuliertes Machtspiel zwischen Vater und Sohn. Konfrontiert mit Verleumdungen und ständigen Demütigungen zerbricht Sunas Vertrauen. Gebrochen und erniedrigt zieht sie sich zurück und verlässt das Spiel der Liebe und Lügen. Als Ehemann und Sohn endlich begreifen, dass sie gegangen ist, ist es bereits zu spät.
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