Jakob Fuchs weigert sich zu lernen; seine Mutter klagt über die teuren Investitionen und schickt ihn zum Müllsammeln. Jakob verlässt das Haus, reinigt eine ganze Straße statt zu büffeln und bleibt stur. Währenddessen versucht ein Dieb, einer älteren Frau die Tasche zu entreißen. Eine Frau greift beherzt ein, stellt den Täter und erhält Lob für ihre Zivilcourage. Umstehende schließen daraus, dass sie Jakob erziehen könnte. Die Episode endet offen mit der Hoffnung der Menge, dass diese Retterin Jakobs Ausbildung und seine Entscheidung zu lernen beeinflussen wird.
Tina greift in einer Straßenszene ein, stoppt einen jungen Mann, der offenbar Geld gestohlen hat, und holt das Geld für ihre Großmutter zurück. Die Großmutter zählt erleichtert ihr lebenswichtiges Geld, ist aber verletzt, sodass Tina sie ins Krankenhaus bringt. Unterwegs wird eine andere Frau wegen ihres Aussehens beschimpft; Tina tadelt dieses Urteil. Im Krankenhaus rät der Arzt zu Schonung. Wegen knapper Mittel wählen sie die 5-Euro-Normalsprechstunde. Der junge Mann wird nach Hause gebracht und soll erzogen werden. Die Episode endet mit dem Warten in der Schlange und ungewisser Sorge um die Folgebehandlung.
Im Krankenhaus erfährt Tina, dass ihre Großmutter ohne Operation nicht länger als drei Monate leben wird; die OP kostet 20.000 Euro. Tina bietet an, Blut zu verkaufen oder zu arbeiten, doch die Großmutter lehnt Eingriffe ab und wirkt resigniert. Plötzlich erkennt eine Frau Tina wieder und bietet an, die Operationskosten zu übernehmen, aber nicht umsonst. Die Frau verlangt einen Gefallen: Tina soll zu ihnen kommen, um ihren Sohn, der lieber Müll sammelt als zu lernen, in den Griff zu bekommen. Die Episode endet mit diesem Angebot und der dringenden Entscheidung, ob Tina zustimmt.
In dieser Episode begegnet eine erwachsene Person ihrer Kindheitsfreundin wieder; ein harmloser Cafébesuch kippt, als eine Konfrontation mit einem Fremden beginnt. Der unmittelbare Konflikt ist die drohende Eskalation, die die Freunde trennt, bis die Kindheitsfreundin überraschend körperlich eingreift und die Situation mit gezielter Gegenwehr stoppt. Die Zuspitzung offenbart, dass sie Kampfkompetenz verborgen hielt, was den Blick der anderen verändert und die erwachsene Person zwingt, ihre Wahrnehmung zu überdenken. Die Episode endet offen damit, dass die beiden vor der Entscheidung stehen, wie sie mit dieser neuen Realität umgehen.
Tina ist als Nachhilfelehrerin im Haus von Jakobs Mutter eingestellt und soll zugleich seine schlechten Angewohnheiten korrigieren. Jakob weigert sich, bestimmte Gerichte zu essen und droht lieber zu verhungern, statt zu verschwenden. Tina besteht auf Regeln, befiehlt, heruntergefallenes Essen aufzuessen, verlangt neues Kochen und droht offen mit Sanktionen ("Willst du wieder Prügel?"). Die Mutter bestätigt, dass Tina auch disziplinarisch handeln darf. Jakob fleht um Gnade, wird zum Essen gezwungen, und die Folge endet mit der Drohung ("Das wirst du bereuen"), die Jakobs nächste Entscheidung offenlässt.
Die Episode beginnt in der Schule: Mitschüler fragen nach Jakob, der in der Bibliothek ist. In der Klasse eskalieren Beschimpfungen; jemand ruft 'Halt', Schüler stürzen herbei und rufen die Lehrerin. Es kommt zu einem kurzen Übergriff, ein Kind schreit nach seiner Mutter, Helfer sehen weg. Andere verteidigen Tina: Sie habe nicht übertrieben. Der Unterricht wird wieder aufgenommen, doch eine schwere Aufgabe bereitet allen Schwierigkeiten. Tina erklärt ruhig Lösungsschritte und bietet Hilfe an. Die Folge endet offen damit, ob ihr Eingreifen die Konflikte befriedet oder neue Spannungen hinterlässt.
In dieser Folge hat die Erzählerin Jakob Nachhilfe gegeben; Tina lobt sie endlich und bietet ihr einen Wunsch an. Die Erzählerin bittet, ihre im Krankenhaus operierte Großmutter zu besuchen; Tina stimmt zu, organisiert einen Fahrer, verbietet aber einem lauten Kind die Mitfahrt, weil die Großmutter Ruhe brauche und Yola mitspielen solle. Tina lässt sich zur Klinik bringen. Währenddessen geraten die beiden Kinder in Streit, kommen sich dabei jedoch näher. Jakob zeigt Distanz und sagt, er sei beschäftigt gewesen; das andere Kind erklärt: "Ich mag sie nicht." Die Folge endet offen mit dieser Ablehnung gegenüber Tina.
Yola weint, weil Jakob sagt, er möge sie nicht und wolle mit Tina zusammen sein. Die befreundeten Familien versuchen, die Kinder zu verkuppeln; Jakob lehnt Yola ab. Erwachsene verwerfen Tina als „ein Landmädchen“ und sehen keine Heiratsaussicht. Jakob wiederholt, er wolle Tina heiraten, und die Ablehnung spitzt den Konflikt zu. Daraufhin beginnt Tina, Jakob zu trainieren: Sie verurteilt seine Unsportlichkeit, fordert Fitness, damit er andere schützen kann, und verspricht, ihn zu beschützen. Die Episode endet, als Tina ihm beweisen will, dass er sich wehren kann, und lässt Yolas Perspektive offen.
Die Episode beginnt damit, dass Tina ankündigt, in ihr Dorf Himberg von Seestadt zurückzukehren, obwohl sie Jakob in den Ferien erfolgreich unterrichtet hat. Eine wohlhabende Frau bietet ihr Unterkunft, Kleider und Schulbesuch an, doch Tina lehnt ab: das Getreide müsse geerntet werden. In der Stadt bitten Jakob und andere vergeblich, sie zu halten; seine Mutter respektiert Tinas Entscheidung. Vor ihrem Abschied fordert die Frau Jakob auf, fleißig zu lernen und Tina später zurückzuholen. Jakob verspricht: "Ich werde Tina heiraten." Sein Schwur setzt nun sein Leben als offene Aufgabe und Antrieb.
Bei seiner Rückkehr konfrontiert Herr Fuchs die Erwartung seiner Mutter, bei einem Bankett eine geeignete Erbin der Elite zu heiraten. Er verweigert das Arrangement: sein Herz gehört einer anderen und er reist nach Himberg, um Fräulein Tina Link, sein Idol, nach achtzehn Jahren wiederzusehen. Vor ihrem baufälligen Haus diskutieren Begleiter seine Form und die Unsicherheit, ob Tina noch attraktiv sei; er besteht darauf, sie unabhängig vom Äußeren zu heiraten. Er klopft an, tritt ein — und die Szene endet, als er Tina erkennt. Nun steht seine feste Entscheidung unmittelbar der Realität gegenüber.