Karin Schulz wird nach fünf Jahren Haft entlassen, nachdem ihre Familie sie eingesperrt hat, um die Schuld ihrer Schwester zu übernehmen. Trotz ihres Rufes als 'dumme zweite Tochter' zeigt sie sich im Gefängnis stark und behauptet, nur einen Teil ihrer Seele zu vermissen, der durch einen Schicksalspartner geheilt werden soll. Die Familie will Karin jedoch sofort wieder in eine psychiatrische Anstalt zwangseinweisen. Als Wärter sie gewaltsam abholen wollen, wehrt sie sich und erklärt, dass sie keine Familie mehr habe, die sie unterstützt. Plötzlich taucht ein unbekannter junger Mann auf, der sie abholen will, was das Geschehen unerwartet wendet und die nächste Entscheidung offenlässt.