Im Krieg stehen Moral und Überleben auf Messers Schneide. Rudolf ist verantwortlich für zwei Frauen: seine Frau Adeline, zurück aufs Land verbannt, und seine Schwägerin Katharina, die er an die Front mitnimmt. Er schreibt Adeline jeden Monat drei Liebesbriefe, gibt aber sein ganzes Gehalt Katharina. In der Hungersnot aßen Katharina und ihre Kinder Fleischbrötchen in Rudolfs Villa, während Adeline und ihr Kind qualvoll verhungerten. Aus dieser Ungerechtigkeit entsteht ein brennender Konflikt. Adeline erhält eine zweite Chance. Gebrochen, aber nicht besiegt, ist sie entschlossen, sich nicht länger alles gefallen zu lassen. Das kurze Drama stellt die Frage nach Schuld und Gerechtigkeit und treibt die Entscheidungen aller Beteiligten auf die Spitze.
Comentarios
Ver Todos >Ingrid
Wütend über die Ungerechtigkeit, ich wollte laut schreien. Das Gegenangriff-Motiv verspricht heftige Konfrontationen.
2026-03-08 23:54:46
Vincent
Die Sprache fühlt sich roh und historisch an. Bildgewaltig, aber kaum Trost für Adeline.
2026-03-07 08:34:46
Blake
Interessant wie sozialer Status und Gier die Familie zerstören. Rudolf wirkt als moralisches Nervenbündel.
2026-02-20 06:30:35