In dieser Episode wird Häftling 0927 zunächst unter Druck gesetzt, Reue einzuräumen. Kurz darauf heißt es, seine Familie habe ihn freigekauft und er dürfe nach Hause. Dort bestreitet er seiner Mutter und Amy energisch, den Opa vergiftet zu haben, und beschuldigt Collin. Die Stimmung kippt, als Collins Anwältin mit Beweisen auftaucht und Anklage erhebt. Im Gerichtssaal spricht die Richterin Johannes Brunner des vorsätzlichen Mordes schuldig und verurteilt ihn zu zehn Jahren Haft. Die Episode endet offen mit dem Ausruf: "Jo, wir holen dich nach Hause."
Jo wird nach fünf Jahren Haft abgeholt. Eva, die ihm sagt, sie habe ihn vermisst und ihm die Ehe verspricht. Amy und Miriam Brunner konfrontieren ihn: Er habe Opas Tee vergiftet und ihn ins Koma gebracht; sie unterschrieben Verzeihung, damit er früher entlassen werde. Jo weigert sich zu danken. Sie servieren Garnelen, doch Jo ist allergisch; Collin liebt Garnelen und ist schwach, Gefängnis wäre für ihn tödlich, warnen sie. Nach einem leichten Schubser von Amy drohen die Brunners, ihn allein gehen zu lassen, wenn er ihre Hilfe ablehnt. Jo muss entscheiden, mit ihnen zu gehen oder allein zu bleiben.
Jo kehrt nach fünf Jahren zur Familienrunde zurück; die Begrüßung ist frostig, Nina und andere sprechen ihn kühl an, während Collin und Eva versuchen, ihn mit eigens zubereiteten Garnelen zu versöhnen. Jo sucht Opa auf, entschuldigt sich dafür, ihn nicht beschützen zu konnten. Zurück am Tisch entbrennt ein Streit: Heinz wird beschuldigt, Opas Tee vergiftet zu haben. Heinz reagiert provozierend mit 'Na und wenn ich's war?' und wirft Jo vor, als leiblicher Enkel bevorzugt zu werden. Die Episode endet offen in der eskalierenden Konfrontation um Schuld und Motive.
Die Episode beginnt mit einer Konfrontation: Johannes ist gerade aus dem Gefängnis entlassen worden und die Familie beschuldigt ihn, Collin vor den Augen aller angegriffen zu haben. Collin provoziert ihn offen und fordert: „Schlag mich!“, wird aber von Angehörigen gestoppt. Die Familie erinnert daran, dass sie Johannes wegen Opas Vergiftung verziehen und vorzeitig entlassen hat; Dank bleibt aus. Collin zeigt eine Verletzung und schreit nach der Mutter, man will ins Krankenhaus. Johannes fleht, er sei misshandelt worden, und bietet an, die Familie Brunner zu verlassen — die Antwort bleibt offen.
Die Folge beginnt damit, dass Collin eilig ins Krankenhaus gebracht wird. Jo taucht daraufhin bei den Brunners auf und wird von Nina durchs Haus geführt; viele Zimmer sind mit Collins Erinnerungen belegt, sodass Jo nur ein Abstellzimmer angeboten bekommt. Jo nimmt das karge Quartier hin und vergleicht es mit dem Waisenhaus. Eva, die sich als Jo's Verlobte bezeichnet, macht sich Vorwürfe wegen Collins Zustand und verspricht, künftig für Jo zu sorgen. Am Ende fordert Eva überraschend: „Jo, könntest du dein Bein Collin geben?“, und stellt Jo vor eine schockierende Entscheidung.
Jo wird in dieser Folge vehement gebeten, sein Bein für Collin zu spenden. Collin liegt verletzt da; der Arzt fordert sofortige Transplantation, sonst könnte er nie wieder stehen. Jo wehrt ab: Er habe kein Bein mehr und fragt, ob man ihn nur aus dem Gefängnis geholt habe, um das zu nutzen. Andere drücken ihn als Entschädigung und erinnern an Collins Fürsprache. Collin selbst bittet nicht und zeigt Mitgefühl. Die Lage kippt, als jemand androht, es gäbe andere Mittel, falls Jo sich weigert.
Bei einer Familienrunde nimmt Jo ein Geschenk entgegen, das eigentlich für Collin gedacht war, und versichert, es gut zu hüten. Die Stimmung kippt, als Jo alte Vorwürfe anmerkt und knapp erklärt, von nun an nichts mehr mit dieser Familie zu tun haben zu wollen. Kurz darauf bricht ein Notruf herein: Jemand erreicht Jo und berichtet von einem Autounfall, liegt im Krankenhaus Heilstadt und bittet verängstigt um Hilfe. Jo sagt zu, sofort zu kommen. Die Episode endet offen mit der Frage, ob Jo die Abgrenzung hält oder trotz der Entscheidung ins Krankenhaus eilt.
Die Episode beginnt damit, dass Johannes von Familienmitgliedern — namentlich Eva und anderen — in seinem Haus konfrontiert wird: sein Bruder Collin braucht dringend eine Bein-Operation, und sie fordern, Johannes solle sein Bein spenden. Johannes lehnt entrüstet ab, beklagt, nie zur Familie gehört zu haben, und fürchtet, nach einer Amputation zum Krüppel zu werden. Die Angehörigen appellieren emotional an Opferbereitschaft und an Collins Zukunft als Tänzer. Als Debatten nicht helfen, versuchen sie, ihn festzuhalten; einer droht, Mittel zu haben, sein Bein zu bekommen. Eine ältere Frau schreit: "Lasst meinen Enkel los!" Die Szene endet offen mit Johannes, der gefangen und entschlossen bleibt.
Im Krankenhaus eskaliert ein Familienstreit, weil Collin dringend eine Beintransplantation braucht. Collin liegt auf dem Krankenbett; Oma besteht darauf, dass niemand ihrem Enkel Johannes etwas antut. Amy, Mama und andere fordern jedoch, Jo solle sein Bein geben. Der Arzt warnt, die Zeit drängt; Collin fleht, Jo weigert sich: Er will lieber sterben, als ein Krüppel zu werden. Trotz Omas Protesten wird Johannes festgebunden und die Transplantation vorbereitet. Jo versucht zu fliehen; die Operation wird eingeleitet, sein Entkommen bleibt offen.
Johannes Brunner wird zu Unrecht beschuldigt, seinen Großvater ins Koma versetzt zu haben, und landet hinter Gittern. Nach der Haft begegnet ihn seine Familie mit eisiger Ablehnung und fordert sogar, er solle sein Bein für Bruder Collin opfern. Gedemütigt und verzweifelt trennt sich Johannes endgültig von ihnen. Die Isolation schnürt ihm die Luft ab, bis das Schicksal ihm Rebecca Witte schickt. Sie ist entschlossen, seine Unschuld ans Licht zu zerren. Zusammen entwirren sie Lügen und Beweise, die Johannes rehabilitieren. Die letzte Konfrontation legt Collins Schuld offen und zwingt ihn, Verantwortung zu übernehmen. Ein intensives Drama über Verrat, Existenzangst und die bittere Suche nach Gerechtigkeit.