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Im Krieg stehen Moral und Überleben auf Messers Schneide. Rudolf ist verantwortlich für zwei Frauen: seine Frau Adeline, zurück aufs Land verbannt, und seine Schwägerin Katharina, die er an die Front mitnimmt. Er schreibt Adeline jeden Monat drei Liebesbriefe, gibt aber sein ganzes Gehalt Katharina. In der Hungersnot aßen Katharina und ihre Kinder Fleischbrötchen in Rudolfs Villa, während Adeline und ihr Kind qualvoll verhungerten. Aus dieser Ungerechtigkeit entsteht ein brennender Konflikt. Adeline erhält eine zweite Chance. Gebrochen, aber nicht besiegt, ist sie entschlossen, sich nicht länger alles gefallen zu lassen. Das kurze Drama stellt die Frage nach Schuld und Gerechtigkeit und treibt die Entscheidungen aller Beteiligten auf die Spitze.